Gedanken nach dem Sturm

Gestern war es mal wie so weit: Sturmwarnung in Norddeutschland. Während nördliche Teile von Schleswig-Holstein schwerer etwas davon abbekommen haben, war es bei mir relativ ruhig.

Aber auch kleine Stürme können eine Auswirkung auf das Umfeld haben. Als ich am Vormittag durch den Kurpark ging, sah ich, wie überall Blätter und kleinere und größere Äste am Boden lagen.

Soweit so normal. Aber während einige Äste schon total morsch aussahen, gab es einige, die noch voller grüner Blätter waren. Und das Bild irritierte mich.

Denn scheinbar waren die Äste doch nicht tragfähig und konnten die Blätterfrucht nicht tragen, sodass sie bei Sturm abgebrochen sind.

Und schwups frage ich mich, wie es in meinem Leben ausschaut.

❓Tragen meine Äste?

❓Oder sind sie nach außen hin voller Frucht, aber nicht krisensicher?

❓Welche Strategien habe ich mir vielleicht angewöhnt, die nach außen hin gut wirken, aber innerlich nicht tragfähig sind?

Fragen über Fragen, die der kurze Spaziergang in mir auslösen. Und ich kenn’ die Antwort nicht.

Aber vielleicht ist das im Moment auch okay, denn es gibt jemanden der mich kennt und der mein Bestes will und so bete ich, dass die Äste meines Lebens die Frucht auch in Herausforderungen tragen.

 

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