Türchen Nummer 14
Streiche oder vereinfache eine Sache von deiner To-Do-Liste
Als ich gestern das „leere Türchen“ veröffentlichte, spielten sich verschiedene Sachen in mir ab. Einerseits wusste ich, dass es das richtige war. Anderseits strömten tausende Gedanken auf mich ein und die Hauptursache dieser Gedanken, war die Angst vor der Reaktion der Menschen. Aber gleich morgens kam ein Kommentar auf Instagram, der mich den ganzen Tag begleitete. Die liebe Sarah (@liebe_exponentiell) schrieb: „Entspannungs-Türchen und gleichzeitig eines der wertvollsten! Mutig, Danke!“
Und mir wurde klar, dass es wirklich mutig war, mitten in einem geplanten Kalender einfach eine Pause zu machen. Und ich liebte, wie Sarah mein leeres Türchen (welches ja eher negativ ist) als Entspannungs-Türchen bezeichnete. Der Fokus von meinen „ich habe es nicht geschafft, das Türchen bleibt leer“ verlagerte sich hin zu einem Moment der Entspannung. Und darum soll es doch bei diesem Kalender gehen, den Trubel verlassen und in einen Raum des Ankommens und Entspannen kommen.
Und weil mir dieser Perspektivwechsel so einen schönen Moment beschert hat, so möchte ich dich heute auch herausfordern, eine Sache bewusst von deiner nie endenden To-do-Liste zu streichen. Übrigens liegt die Herausforderung nicht im Streichen, sondern im Aushalten deiner Entscheidung. Und wenn du der Meinung bist, dass nichts gestrichen werden kann, dann versuche doch mal eine Alternative, die dir mehr Freiraum verschafft zu finden. Denn das habe ich auch getan. Ich habe ja trotzdem etwas gepostet, aber es super simpel gehalten.
Beispielsweise könnte man ein Treffen mit jemanden, dass man nicht absagen möchte, auf einen bestimmten Zeitraum begrenzen. Oder falls es bei dir stattfinden sollte und dich deine Putz-To-dos stressen, dann verlegt es in ein Café oder tauscht euch bei einem Spaziergang aus. Merkst du eventuell, wie die anstehende Weihnachtsbäckerei dich stresst, dann reduziere die Anzahl der Rezepte oder ersetze sie durch schnelle Plätzchen. Das Gleiche gilt auch fürs Kochen. Vielleicht hilft es dir auch, dir Unterstützung zu holen. Oder stresst es dich, dass du dich um alle Geschenke kümmern musst? Dann spreche mit deiner Familie darüber und teilt es auf oder reduziert die Anzahl. Das sind nur ein paar Ideen, aber ich hoffe, sie helfen dir Entspannungs-Alternativen zu finden. Und somit Momente hast, in denen du im Advent bei Gott ankommst. Sei gesegnet.
