Wem vertraust du?
„Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand;“
Vor allem in turbulenten Zeiten scheinen die verschiedenen Stimmen in unserem Kopf zu Höchstleistungen aufzulaufen! Und mit turbulent meine ich eigentlich weniger Zeiten, in denen unser Tag so durchstrukturiert ist, dass eine unvorhergesehene Aufgabe unsere Planung zunichte macht. Meiner Erfahrung nach sind Tage, an denen ich gezwungen bin, zur Ruhe zu kommen, viel turbulenter. Schließlich kann ich dann nicht mehr jeden aufkommenden Gedanken durch Aktivitäten zum Schweigen bringen (Na gut, Dank Netflix und Co. schafft man das trotzdem sehr gut, aber das sollte nie (längerfristig) das Mittel der Wahl sein!)! Irgendwann bin ich gezwungen, mich mit mir und dem, was in meinem Herzen los ist, auseinanderzusetzen. Und ehrlich gesagt ist das ziemlich hart und beängstigend, ABER (und das ist ein riesiges Aber) ich bin nicht alleine! Gott ist auch auf diesem Schlachtfeld mein Helfer und Retter!
Wenn ich ehrlich bin, sind ziemlich viele Gedanken, die in meinem Kopf aufploppen, richtiger Mist! Ich mache mir Gedanken über Situationen, die höchstwahrscheinlich so nie stattfinden werden. Ich führe Diskussionen, Streitgespräche und übe Verteidigungsreden, die ebenfalls in dieser Form nicht stattfinden werden. Und ehe ich es gecheckt habe, stehe ich wie ein Reh im Scheinwerferlicht, völlig unfähig, noch irgendwas Sinnvolles zu tun.
Spätestens dann ist es an der Zeit, mich mit Wahrheiten zu füllen und der Quelle der Wahrheit zu vertrauen!
Und wie kannst du das ganz praktisch machen?
Hier meine persönlichen Top 5, die gleichzeitig den heutigen Gebetsimpulsen entsprechen:
- Schnappe Dir Gottes Wort und lies darin! Es ist ein Liebesbrief von deinem himmlischen Papa an dich ganz persönlich!
- Rufe Dir seine Verheißungen für dein Leben ins Gedächtnis und proklamiere sie (am besten laut, dann hörst du sie selbst und unterbrichst das Gedankenkarussell)!
- Höre Lobpreismusik und stimme mit ein (es ist egal ob du die Töne triffst und ob du dabei ne „gute Figur“ machst, Jesus geht es im Lobpreis nicht um musikalisches Talent, sondern um dein Herz)!
- Komm mit Gott ins Gespräch und bring ihm die Dinge, die dich quälen!
- Und Danke ihm für das, was er ist, was er schon getan hat und die Dinge, die er noch tun wird (auch hier ist die Bibel ein guter Helfer in der Not, denn sie hat genau diese drei Aspekte schon zum nachlesen festgehalten)!
