Zwischen Gedankenchaos und Selbstfindung

Was mich nach meiner Heimkehr so beschäftigt

Vor einer Woche war ich in Hannover und durfte beim #smbc23 sehr viel von und mit wundervollen Menschen lernen.

Nun bin ich wieder zu Hause. Und merke wie es mir schwerfällt das Tohuwabohu in meinen Kopf zu sortieren und Gelerntes umzusetzen. Allerdings fällt es mir total schwer. Bei allem, was ich auf Instagram mache, merke ich wie die Selbstzweifel groß sind.

  • Interessiert das überhaupt jemanden?
  • Was denken die anderen über das, was ich poste?
  • Mach’ ich das richtig oder mach’ ich mich hier zum Affen?
  • Will ich das wirklich?
  • Wäre es nicht einfacher, alles sein zu lassen? Diese und andere Gedanken sind präsenter denn je.

Aber ehrlich gesagt, sind das alles alte Bekannte. Und das ist gut zu wissen. Und als ich mir gestern meine Notizen anschaute, fiel mir ein Zitat von Dani ein. F.A.I.L ist ein Akronym und bedeutet „First Attempt in Learning“.

Und so komme ich mir hier auch gerade vor. Im Prinzip bin ich ein Instagram Kleinkind, dass hier versucht ihre ersten Schritte zu machen.

Und jeder der mal Laufen gelernt hat weiß, dass es nicht immer gleich funktioniert. Ich weiß noch, wie viel Kraft, Tränen und Schmerzen es mich gekostet hat, als ich nach meinem Beinbruch wieder laufen lernen musste. Ich lag damals 8 Wochen im Krankenhaus und mehrere Wochen war ich komplett ans Bett gefesselt. Als ich nach Hause durfte, schienen die 3 Stufen in unsere Wohnung wie der Mount Everest und die Tränen, die ich deswegen vergoss, haben den Hausflur geflutet. Aber ich hab es geschafft und heute laufe ich wieder.

Sätze, die mir damals geholfen haben, könnten mir auch heute wieder helfen. Es waren Sätze, wie:

  • Schau nicht auf die Anderen
  • Du hast alle Zeit der Welt.
  • Mit der Zeit wird es wieder einfacher.

Und auch wenn diese Sätze mit 12 Jahren anders klangen, so möchte ich sie auch heute als gute Impulse mit auf meine Reise nehmen.

Denn ich weiß, dass meine Situation komplett anders ist, als die der Anderen. Jeder der hier unterwegs ist, hat seine eigenen Struggles und seine eigenen Stärken. Wir sind einzigartig und wunderbar. Und so ist es auch Gottes Plan für uns.

Als ich vor einem Jahr in Norwegen war, hatte ich irgendwie den Gedanken, dass Gott mir zuspricht, dass ich spielen darf. Und auch wenn ich damals wenig damit anfangen konnte, scheint mir der Gedanke nun verheißungsvoll.

Deswegen: Willkommen auf meinem Spielplatz! Schön, dass du hier bist.

Lass uns gemeinsam eine gute Zeit haben!

Welche Sätze ermutigend dich, wenn du etwas Neues lernst? Schreib es mir gerne in die Kommentare.

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