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Und plötzlich ist alles anders…
Und plötzlich ist alles anders Ich brauche eine Pause Ich bin hin- und hergerissen, denn einerseits wollte ich mich wieder still und heimlich für eine gewisse Zeit hier rausziehen. Allerdings habe ich mit dem Advents-Blogbeitrag begonnen und wollte heute wieder was veröffentlichen, was ich leider nicht schaffen werde. Denn das Leben durchkreuzte meine Pläne und es kam anders als erwartet und ein mir sehr wichtiger Mensch hat seinen letzten Atemzug getan. Deswegen werde ich mir eine Zeit nehmen um die vergangene Zeit, die turbulent war, zu verarbeiten. Und egal ob dein Leben gerade läuft, wie du es dir es erträumt hast oder auch deine Pläne durchkreuzt wurden, vergiss nicht den wahren Grund für Weihnachten: “»Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären; und man wird ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: »Gott mit uns«.„Matthäus 1:23 SCH2000 Ich wünsche dir eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Start ins kommende Jahr. Sei gesegnet.Deine Anja
Wie bin ich denn hier gelandet?
Wie bin ich denn hier gelandet? Gedanken zum 1. Advent – Ausrichten So, los geht’s – lasst uns im Advent ankommen. Der heutige Sonntag steht unter dem Wort Ausrichten. Denn bevor wir irgendwo ankommen können müssen wir erst einmal das Ziel festlegen, denn sonst passiert uns das, was ich die vergangenen Wochen getan habe – vieles aber mit wenig Erfolg. Die Idee, diesen Text zu schreiben, war zwar schon vor ungefähr 10 Tagen da. Aber nun haben wir ein paar Tage vor dem ersten Advent und mein Kalender für die Woche ist schon ganz schön gefüllt. Und ich merke, dass so ein diffuses Gefühl welches zwischen Entmutigung „Ach, das lohnt jetzt doch nicht mehr“ und Motivation „Okay, Totensonntag ist vorüber und jetzt kann Weihnachten kommen“ abspielt. Wie geht es dir mit der Idee im Advent anzukommen? Da du diesen Text erst am ersten Advent zu lesen bekommst, könnte es sein, dass das Gefühl von Entmutigung völlig überwiegt. Vielleicht denkst du: Ach, nun ist Advent – bringt doch eh nichts mehr. Oder: Ich bin froh, wenn ich es schaffe, dass bis Heiligabend, irgendwie die nötigsten Dinge erledigt sind. Eines meiner größten Probleme ist, dass ich häufig eine bestimmte Vorstellung oder Wünsche habe, wie etwas zu laufen hat. Aber da ich nun mal ein Mensch bin, geschehen ungeplante Dinge und das Alltagschaos ist so manches Mal perfekt. Wenn es um Weihnachten geht, dann würde ich so gerne mal eine ähnliche Erfahrung wie die Hirten in Lukas 2 machen. „Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Feld, die bewachten ihre Herde in der Nacht. Und siehe, ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll. Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr. Und das sei für euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt, in der Krippe liegend. Und plötzlich war bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Herrlichkeit [ist] bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, [und] unter den Menschen [Gottes] Wohlgefallen!“Lukas 2:8-14 SCH2000 Die Hirten gingen ihrer alltäglichen Arbeit nach und plötzlich ist dort ein Engel des Herrn und die sichtbare Herrlichkeit des Herrn. Wow, was für ein Auftakt. Die Hirten reagieren, bei dem steilen Auftakt natürlich mit Furcht, aber der Engel spricht ihnen Mut zu und verkündigt ihnen die freudige Nachricht – der Retter ist geboren, welcher Christus, der Herr ist. Weil die Situation außerordentlich ist, verrät ihnen der Engel auch noch das Zeichen zur Bestätigung, bevor der himmlische Engelschor den Lobpreis anstimmt. Und während ich das lese, denke ich – wenn mir so etwas passieren würde, dann würde ich genau wie die Hirten reagieren: „Und es geschah, als die Engel von ihnen weg in den Himmel zurückgekehrt waren, da sprachen die Hirten zueinander: Lasst uns doch bis nach Bethlehem gehen und die Sache sehen, die geschehen ist, die der Herr uns verkündet hat! Und sie gingen eilends und fanden Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegend.“ Lukas 2:15-16 SCH2000 Dann würde es mir leicht fallen Raum zu schaffen in meinem Alltag und bei Jesus im Advent ankommen. Auch wenn ich davon überzeugt bin, dass so ein Geschehen auch heute noch möglich wäre, sieht die Realität eher anders aus. Denn wir alle wissen, dass es manchmal anders kommt als erwartet. Und man vielleicht Umwege gehen muss, um dort anzukommen, wo man hin wollte. Aber ist dir bewusst, dass auch wir dort in bester Gesellschaft sind? Denn im Matthäusevangelium begegnen wir anderen Personen und ihr Weg nach Bethlehem sieht eher kurvig aus. Ihre Geschichte liest sich wie ein Krimi, mit Umwegen, Intrigen und dennoch einem guten Ende. Deswegen lasst uns mal in die Geschichte von den Weisen aus dem Morgenland abtauchen und schauen, ob sie uns hilft etwas besser im Advent anzukommen. „Als nun Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, um ihn anzubeten!“ Matthäus 2:1-2 SCH2000 Wie geht es dir, wenn du den Abschnitt liest? Ich spüre Verbundenheit, denn auch ich habe die Zeichen in Form von geschmückten Fenstern, Bahnhöfen und Supermarktregalen voll mit Leckereien wahrgenommen. Auch ich wollte meinem König begegnen und ihn anbeten. Aber auch ich stellte mir irgendwann im alltäglichen Chaos die Frage: Wo ist der König? Ich bin, wie die drei Gefährten drauf losgelaufen und ganz woanders gelandet, wo ich eigentlich gar nicht hinwollte. Ich habe mal gehört, dass wenn man auf der Flugstrecke von Deutschland nach Amerika nur ein Grad vom Kurs abweicht, man in einem komplett anderen Land landet. Und das ist schon krass, denn ein Grad ist echt nicht viel. Aber das trügerische ist, dass je größer die Entfernung ist, desto größer die Abweichung. Deswegen möchte ich dir und mir an dieser Stelle mal eine Frage stellen. Ich gebe es zu, das es nicht die bequemste Frage ist. Und ich möchte wirklich nicht, dass du diese jetzt mit dem vom mir erhobenen Zeigefinger und bösem Blick liest. Du musst deine Antwort auch niemanden verraten. Aber sie ist wichtig. Denn, wenn wir uns nun auf den Weg machen wollen und bei Jesus ankommen wollen, dann bedarf es als Erstes eine Standortbestimmung. Denn sonst landen wir überall nur nicht an unserm Wunschziel. Also hier meine Frage an dich und mich: Wie nah bist du gerade an Jesus dran? Und ich möchte ehrlich zu dir sein, mein Kopf ist in den letzten Monaten mit vielem gefüllt gewesen. Durch schwierige Umstände in meiner Familie und dem Versuch alles trotz geänderter Umstände unter einen Hut zu bekommen, war ich nicht so nah an Jesus dran, wie es gerne gewollt hätte oder gebraucht habe. Rückblickend erinnere…
Und plötzlich ist Advent
Und plötzlich ist Advent Bist du schon im Advent angekommen? Und plötzlich ist Advent. So erging es mir, als ich vor 3 Wochen, die ersten Indizien dafür im Lübecker Bahnhof sah. Denn plötzlich stand da ein riesiges Reh, welches größer als der danebenstehende Tannenbaum war. Theoretisch könnte ich nun erzählen, dass ich dann begonnen habe mich darauf vorbereiten und alles zu planen um Weichen für ein schönen, entspannten Advent zu stellen. Aber das wäre eine Lüge. Okay, ich habe darüber nachgedacht, aber spätestens dann als ich feststellte das ich nicht über meine Prägung „Keine Weihnachtsdeko vor Totensonntag“ hinwegkam, habe ich das Thema wie jedes Jahr auf die lange Bank geschoben. Ist ja noch genügend Zeit und das alltägliche Leben bot mir auch genügend Ablenkung in Form von To-dos, ungeplanten Planänderungen und eventuell auch die ein oder andere Möglichkeit zur Prokrastination. Falls du jetzt denkst Pro-was? Prokrastination steht neudeutsch fürs Aufschieben von wichtigen Aufgaben, indem man anderes tut. Klassisches Beispiel wäre das Fenster und Wohnung putzen, obwohl man eigentlich lernen muss. Vielleicht bist du der absolute Adventsprofi und bist schon total im Advent angekommen. Dann gratuliere ich dir von ganzem Herzen zu diesem Erfolg und würde mich freuen, wenn du nächstes Jahr ein Adventsbootcamp anbieten würdest. Ich wäre dabei. Für all diejenigen unter euch, denen es ähnlich erging wie mir, ist das der Versuch, doch irgendwie im Advent anzukommen. Vielleicht denkst du dir nun: Oh, gibt es die Fortführung des Adventskalenders vom letzten Jahr? Dann muss ich dich ebenfalls enttäuschen. Denn ich versuche aus Fehlern zu lernen. Letztes Jahr, habe ich mich mit der Idee selbst völlig überfordert und den Adventskalender nach 14 Tagen abgebrochen, weil das Leben dazwischen kam. Deswegen möchte ich dieses Jahr euch einfach ein paar Gedanken zu den Adventssonntagen mitgeben. Aber das Thema ist wie im vergangenen Jahr geblieben. Ich möchte im Advent ankommen. Und vielleicht magst du mich ja begleiten? Ich wünsche dir eine wundervolle Reise und hoffe, das wir alle entspannt ankommen werden. Eure Anja
Licht und Dunkelheit
Licht und Dunkelheit Erkenntnisse vom Laternenfest Mit Erschrecken stelle ich seit einigen Tagen fest, wie früh es dunkel wird. Diese Dunkelheit hat Auswirkungen auf mich und meine so gewohnten Wege. Denn mir erneut klar, wie sich Orte verändern, wenn es dunkel(er) wird. Aber bist du dir bewusst, dass die Dunkelheit auch eine Chance birgt, für dich, mich und diese Welt? 👉🏻 Albert Einstein soll die Dunkelheit einmal als die Abwesenheit von Licht definiert haben. Und als ich heute Abend eine Freundin und ihre Tochter beim Laternenfest der Kita begleite, wird mir auf eindrückliche Weise klar, wie recht er doch hatte. Denn es ist der gleiche Weg, denn ich momentan nicht mehr alleine in der Dämmerung gehen mag. Aber heute ist es anders: ✨ Statt unbekannter Geräusche höre ich aufgeregtes Kindergelächter.✨ Statt Finsternis, sehe ich ganz viele Lichter. Und je näher die einzelnen Lichtträger beieinander bleiben, desto heller wird es. ✨ Statt Beklemmung ist Hoffnung spürbar. Und mir wird bewusst, wie machtvoll Licht ist und welche Chance es birgt, sein Licht scheinen zu lassen. Außerdem wie viel effektiver es ist, wenn mehrere Lichter gebündelt sind. So werden aus ganz vielen Einzellichtern, ein Lichtermeer der Hoffnung. Eine weitere Erkenntnis breitet sich aus, während ich mit den Kindern durch den Park laufe. Es ist nicht die Größe des Lichtträgers, die einen Unterschied macht. Es kommt auf die Lichtquelle an. Wieder einmal realisiere ich, dass es nicht auf mich ankommt, ich kann kein Licht aus mir heraus produzieren. Es kommt auf die Quelle meines Lichtes an und diese ist beständig, denn es handelt sich um das Licht der Welt. Ich darf mich einfach als Träger zur Verfügung stellen und das Licht scheinen lassen. 🕯 Deswegen lasst uns mehr wie diese Kinder werden, die mutig ihr Licht in dieser dunklen Zeit scheinen lassen und sich nicht aus Furcht vor der Dunkelheit verstecken. Und anstatt alleine unterwegs zu sein, lasst uns näher zusammenkommen, damit nicht nur wir mehr Licht haben und den Weg durch die Finsternis finden, sondern auch anderen den Weg zur Lichtquelle zeigen. Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12 (SCH2000)
Startklar für die neue Season?
Startklar für die neue Season? 6 Fragen zur Reflexion Stell dir vor, du triffst dich mit Gott auf einen Kaffee oder Tee. Und du hast ein Büchlein dabei. Ein Büchlein, in dem all die Erlebnisse der vergangenen Zeit stehen. Ihr blättert und lest darin gemeinsam. Besprecht das Erlebte. Du beobachtest ihn während du erzählst und siehst wie Lachfältchen und Tränen, je nach Erlebnis sich abwechseln. Es ist nicht leicht, aber am Ende merkst du, wie dein Herz leichter wird und du wieder freier atmen kannst. Dann gibt er dir ein neues Büchlein, wunderschön und noch völlig leer. Die Seiten warten darauf, mit Erlebnissen gefüllt zu werden. Und vielleicht, denkst du dir: Okay, danke – bis zum nächsten Mal. Aber seine liebevolle Hand legt sich auf deine Schulter und ermutigt dich noch etwas zu bleiben. Während du einfach das Beisammensein genießt, merkst du wie er dir Ermutigungen und Zusprüche für die kommende Zeit gibt, die sich auf die ersten Seiten, des Büchlein schreiben und eine Erinnerung für die kommende Zeit sind. So ähnlich ging es mir, als ich letztens mit Gott über das Vergangene sprach und ihm auch mein Herz ausschüttete, bei dem, was ich befürchtete, was auf mich zukommt. Einige Fragen zur Reflexion, die mir geholfen haben, habe ich dir hier aufgeschrieben. 😍Was war gut? ❤️🩹Gibt es eine Sache, die noch Heilung braucht? 🔙Was darf ich bei Gott lassen? 🔜Was denke ich, was auf mich zukommt? 🛟Wofür brauche ich Gottes Hilfe, Weisheit, Mut etc.? 💬Was verspricht Gott mir für die neue Season? Während der ganzen Zeit musste ich dabei an ein Lied von United Pursuit denken, in dem es heißt: „Though the seasons change Your love remains.“ & „When we were far apart You came running with open arms.“ Und auch wenn das, was vor mir liegt, nicht rosarot scheint, so möchte ich an diesen Wahrheiten festhalten: ❣️Egal was kommen mag, seine Liebe bleibt und er steht immer mit weit geöffneten Armen da.❣️
Zwischen Gedankenchaos und Selbstfindung
Zwischen Gedankenchaos und Selbstfindung Was mich nach meiner Heimkehr so beschäftigt Vor einer Woche war ich in Hannover und durfte beim #smbc23 sehr viel von und mit wundervollen Menschen lernen. Nun bin ich wieder zu Hause. Und merke wie es mir schwerfällt das Tohuwabohu in meinen Kopf zu sortieren und Gelerntes umzusetzen. Allerdings fällt es mir total schwer. Bei allem, was ich auf Instagram mache, merke ich wie die Selbstzweifel groß sind. Interessiert das überhaupt jemanden? Was denken die anderen über das, was ich poste? Mach’ ich das richtig oder mach’ ich mich hier zum Affen? Will ich das wirklich? Wäre es nicht einfacher, alles sein zu lassen? Diese und andere Gedanken sind präsenter denn je. Aber ehrlich gesagt, sind das alles alte Bekannte. Und das ist gut zu wissen. Und als ich mir gestern meine Notizen anschaute, fiel mir ein Zitat von Dani ein. F.A.I.L ist ein Akronym und bedeutet „First Attempt in Learning“. Und so komme ich mir hier auch gerade vor. Im Prinzip bin ich ein Instagram Kleinkind, dass hier versucht ihre ersten Schritte zu machen. Und jeder der mal Laufen gelernt hat weiß, dass es nicht immer gleich funktioniert. Ich weiß noch, wie viel Kraft, Tränen und Schmerzen es mich gekostet hat, als ich nach meinem Beinbruch wieder laufen lernen musste. Ich lag damals 8 Wochen im Krankenhaus und mehrere Wochen war ich komplett ans Bett gefesselt. Als ich nach Hause durfte, schienen die 3 Stufen in unsere Wohnung wie der Mount Everest und die Tränen, die ich deswegen vergoss, haben den Hausflur geflutet. Aber ich hab es geschafft und heute laufe ich wieder. Sätze, die mir damals geholfen haben, könnten mir auch heute wieder helfen. Es waren Sätze, wie: Schau nicht auf die Anderen Du hast alle Zeit der Welt. Mit der Zeit wird es wieder einfacher. Und auch wenn diese Sätze mit 12 Jahren anders klangen, so möchte ich sie auch heute als gute Impulse mit auf meine Reise nehmen. Denn ich weiß, dass meine Situation komplett anders ist, als die der Anderen. Jeder der hier unterwegs ist, hat seine eigenen Struggles und seine eigenen Stärken. Wir sind einzigartig und wunderbar. Und so ist es auch Gottes Plan für uns. Als ich vor einem Jahr in Norwegen war, hatte ich irgendwie den Gedanken, dass Gott mir zuspricht, dass ich spielen darf. Und auch wenn ich damals wenig damit anfangen konnte, scheint mir der Gedanke nun verheißungsvoll. Deswegen: Willkommen auf meinem Spielplatz! Schön, dass du hier bist. Lass uns gemeinsam eine gute Zeit haben! Welche Sätze ermutigend dich, wenn du etwas Neues lernst? Schreib es mir gerne in die Kommentare.
Gedanken nach dem Sturm
Gedanken nach dem Sturm Gestern war es mal wie so weit: Sturmwarnung in Norddeutschland. Während nördliche Teile von Schleswig-Holstein schwerer etwas davon abbekommen haben, war es bei mir relativ ruhig. Aber auch kleine Stürme können eine Auswirkung auf das Umfeld haben. Als ich am Vormittag durch den Kurpark ging, sah ich, wie überall Blätter und kleinere und größere Äste am Boden lagen. Soweit so normal. Aber während einige Äste schon total morsch aussahen, gab es einige, die noch voller grüner Blätter waren. Und das Bild irritierte mich. Denn scheinbar waren die Äste doch nicht tragfähig und konnten die Blätterfrucht nicht tragen, sodass sie bei Sturm abgebrochen sind. Und schwups frage ich mich, wie es in meinem Leben ausschaut. ❓Tragen meine Äste? ❓Oder sind sie nach außen hin voller Frucht, aber nicht krisensicher? ❓Welche Strategien habe ich mir vielleicht angewöhnt, die nach außen hin gut wirken, aber innerlich nicht tragfähig sind? Fragen über Fragen, die der kurze Spaziergang in mir auslösen. Und ich kenn’ die Antwort nicht. Aber vielleicht ist das im Moment auch okay, denn es gibt jemanden der mich kennt und der mein Bestes will und so bete ich, dass die Äste meines Lebens die Frucht auch in Herausforderungen tragen.
Ankommen in einer neuen Realität
Ankommen in einer neuen Realität Dieses Bild ist nicht perfekt, das Weiß der Schuhe ist überbelichtet und überhaupt widerspricht es meinen Wunsch nach ästhetischen Design. Vermutlich werde ich mich sogar ein wenig ärgern es in meinen Feed hochzuladen, denn es (zer-)stört das Design. Aber was dieses Bild ausdrückt, mag ich sehr. Ich stehe mit dickem Mantel und nackten Knöcheln im trüben Norddeutschland. Und realisiere: Der Herbst ist da. Die dicke Jacke hab ich auch nur an, weil sie seit vergangenen Winter im Flur hing und greifbar war und mich gerade fröstelte als ich das Haus verlassen wollte. Mein Gehirn formt den Gedanken: Willkommen in einer neuen Realität. Und ich denke mir: hat mich eigentlich jemand gefragt, ob ich in dieser neuen Realität eintauchen möchte? Nein, der Herbst hat nicht um Eintritt gebeten und auch andere Bereiche meines Lebens ändern sich, ohne um Erlaubnis zu fragen … Willkommen im Leben. Auch wenn Routinen mich langfristig langweilen, mag ich große Veränderung nicht wirklich. Aber ab und zu schubst das Leben uns und wir landen in einer neuen Realität. Manchmal ist die Realität strahlend schön wie der Sommer und die Ankunft leicht. Manchmal ist sie trostlos und grau wie der Herbst und man steht falsch gekleidet da und das Ankommen fällt schwer. Auch wenn mein Gehirn sich etwas bockig verhält und sich weigert anzukommen, so bin ich dankbar. Dankbar nicht alleine in dieser neuen Realität zu sein und Menschen an meiner Seite zu haben – sie helfen anzukommen. Aber auch dankbar für meinen Glauben und meine Gottesbeziehung. Diese ist genau wie jede andere Beziehung in guten und schlechten Zeiten gereift. Und gibt mir Sicherheit. Und so höre ich leise dein Versprechen: Sorge dich nicht um morgen, denn ich bin mit dir. Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage. Mätthäus 6,34 SCH2000 „Und nun, so spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein. Wenn du durchs Wasser gehst, so will ich bei dir sein, und wenn durch Ströme, so sollen sie dich nicht ersäufen. Wenn du durchs Feuer gehst, sollst du nicht versengt werden, und die Flamme soll dich nicht verbrennen.“ Jesaja 43:1-2 SCH2000
Die Dualität des Glücks
Die Dualität des Glücks Gedanken zum Erntedank Erntedank – damals und heute Kennst du noch das Lied „Danke für diesen guten Morgen, Danke für jeden neuen Tag …“ Für mich das ultimative Erntedanklied, bei welchem ich übrigens erst später gemerkt habe, dass es einen kirchlichen Bezug hat. Entweder hab ich im Kindergarten nie mitbekommen, dass es einen christlichen Bezug hat oder es einfach vergessen. Denn diese Zeit ist ja schon etwas her. Und es gab auch Zeiten in meinem Leben, wo ich mit dem Erntedankfest nichts mehr anfangen konnte. Denn es fiel mir schwer, das tägliche Essen, welches eine Normalität für mich war, mit einer Besonderheit, für die ich dankbar sein konnte, in Einklang zu bringen. Als kleines Kind, welches im Garten noch die Arbeit und die Ernte mitbekommen hat, da fiel es leichter dankbar zu sein. Obwohl meine Dankbarkeit sich manchmal eher darin ausgedrückt hat, wenn ich nicht beim Erdbeerklau erwischt worden bin. Was by the way wenig bis nie vorkam, denn der rote Saft der süßen Früchte und der allergische Ausschlag gegen die Blüten waren schon echte Spielverderber. Und ich muss zugeben, dass es mir auch heute häufig schwerfällt in meiner gesegneten Normalität dankbar zu sein. Wie schnell geht, mein Blick auf das, was nicht gut ist. Auf meine in dem Moment so groß erscheinende Not, welche vielleicht von anderen Menschen noch nicht einmal als diese wahrgenommen wird. Aber scheinbar bin ich da nicht alleine, denn wie häufig reden wir über die Dinge, die schlecht laufen. Und vergessen dabei die tausend Sachen, für die wir dankbar sein können. Dankbarkeit für Tränen? In unserem Gottesdienst heute haben wir nicht das alte Kirchenlied gesungen, dafür unter anderem eins von Andrea Adams Frey. Dort heißt es in einer Strophe: Danke für das Lachen.Danke für die Tränen. Und bei den Tränen war ich erst stutzig. Bin ich wirklich dankbar für die Tränen? Denn Tränen verbinde ich entweder mit Trauer und Verlust oder Frust. Alles Dinge, die ich nicht so gerne erlebe. Kann ich für diese Dinge wirklich dankbar sein? Und im Hinblick auf die letzte Zeile der Strophe, muss ich sagen: Ja, tausendmal ja! In der letzten Zeile der Strophe steht nämlich: Danke dafür, dass ich fühlen kann. Und ich kann mich an Zeiten in meiner Vergangenheit erinnern, in denen ich weder lachen noch weinen konnte. Denn ich hatte so viel erlebt und durchgemacht, dass ich dachte, dass wenn ich noch einmal Tränen vergießen muss, nie wieder aufhören kann, weil der Schmerz mich zerreißt. Ich unterdrückte Gefühle. Aber der Preis für weniger schmerzhafte Gefühle waren auch weniger schöne Gefühle. Und eine Welt ohne jegliche Gefühle, war für mich im Nachhinein wie ein Film in schwarzweiß, denn die Tiefe und Brillanz fehlte. Deswegen bin ich dankbar für die Tränen, denn sie gehören zum Leben dazu. Sie sind wie eine Seite einer Münze. Allerdings fällt es mir schwer, die Situationen, die zu Tränen führen zu mögen. Denn während es als Kind noch hieß: Heile, Heile, Mausespeck bis morgen (oder bis du verheiratet bist), ist alles wieder weg. Weiß ich heute das es anders ist. Als Kind verloren Situationen schnell an Dramatik und sind in Vergessenheit geraten. Da ich nicht verheiratet bin, weiß ich nicht, ob dann alles gut wird. Aber wenn ich das Leben anderer Menschen sehe, dann sehe ich, dass die Ehe nicht die Lösung für alle Probleme ist. Denn zu lieben und sein Herz zu öffnen, kann auch bedeuten, Trauer und Schmerz zu empfinden, besonders dann, wenn Krankheit und Tod, das Liebesglück wie ein Schatten überlagern. Auch hier ist das besondere Glück, mit einem Geliebten zusammen zu sein, nur eine Seite der Medaille. Die Dualität des Glücks Vielleicht ist es in allem so. Wir können dankbar sein für die schöne Wohnung, in der wir leben. Aber das Putzen, damit die Wohnung schön bleibt, ist vielleicht eher die Kehrseite. Wir können dankbar sein für die Vielfalt an Essen und Leckereien. Die sportliche Betätigung, damit der Überfluss nicht so dramatisch ausfällt, ist halt die andere Seite. Oder die guten Noten oder der Erfolg, die uns erfreuen. Aber die mit vielen Stunden Lernen und Entbehrung einhergehen. Es ist beinahe so, als wäre Glück oder Dankbarkeit etwas Duales. Unter Dualität versteht man das Vorhandensein von zwei (meist gegensätzlichen) Sachen (Quelle: Wikipedia). Ohne Tränen, keine Freude. Ohne Fleiß, kein Preis und weniger Schmerz, könnte mit weniger Liebe einhergehen. Schon der Prediger wusste, dass es verschiedene Zeiten gibt, als er die vielen gegensätzlichen Sachen aufzählte. (Prediger 3,1ff). Beim Lesen dieser Verse könnte man deprimiert die Bibel zuschlagen. Oder wir finden Trost darin, dass es verschiedene Zeiten gibt, dass Leben und Glück etwas Duales sind. Die Dualität meines Glaubenslebens Und letztendlich ist es auch so mit dem Glauben, welcher ein Geschenk Gottes ist. Aber der Glauben geht nicht mit der Alles-wird-gut-Garantie auf Erden einher. Ja, einmal in Ewigkeit wird alles gut, aber bis dahin wird es immer wieder Situationen geben, die herausfordernd sind. Bei manchen Situationen können wir vielleicht im Rückblick erahnen, wozu diese gut waren, bei manchen vielleicht nie. Aber in all dem haben wir einen Gott, zu welchem wir dank des Kreuzes und der Vergebung kommen können. Ein Gott, der uns sieht, der uns nie alleine lässt und der uns versteht. Und das ist wundervoll und lässt mich dankbar sein. Ich hoffe, dass ich auch daran denke, wenn ich das nächste Mal vielleicht eher unmotiviert oder frustriert vor meiner Bibel sitze oder bete. Denn diese „Mühe“ ist die Kehrseite eines wundervollen Versprechens. Wie jede andere Beziehung, geht auch meine Gottesbeziehung mit einer Kehrseite in Form von Einschränkungen, Priorisieren oder mangelnder Zeit an anderer Stelle einher. Und das möchte ich immer mehr wertschätzen. Denn auch wenn man von der Dualität von Glück reden kann und es vielleicht sogar manchmal willkürlich erscheinen mag. So habe ich die Macht, worauf ich meinen Fokus lege. Auf die Tränen oder auf das Geschenk der Gefühle empfinden zu können? Das ist zwar nicht die Lösung aller Probleme. Aber vielleicht erleichtert es ein wenig. Denn manche Situationen können wir nicht ändern. Aber wir…
Die Bedeutsamkeit von Grenzen
Was für eine Erkenntnis Die Bedeutsamkeit von Grenzen Ich habe letztens an einem Online-Seminar zum Thema Grenzen setzen bei der lieben Angela Kittner teilgenommen. Und es war wirklich so, so gut! Das Thema gute Grenzen setzen beschäftigt mich schon ewig. Und ich habe schon etliches zum Thema gelesen, aber glaub mir der Struggle war trotzdem da. Natürlich gab es auch Phasen, in denen es einfacher war. Ich vermute, weil entweder das Umfeld einfach unproblematisch war oder weil man genügend Kraft hatte. Aber es gibt auch Phasen im Leben, in denen die Umstände einfach kompliziert sind und oder man in neue Umgebungen von Gott hineingestellt wird. Und es schwierig ist, seinen Platz in dem neuen Umfeld zu finden. Falls du mich nicht kennst, musst du etwas über mich wissen, damit du die enorme Sprengkraft der Gedankenanstöße aus dem Seminar nachvollziehen kannst. Also let’s go: Erstens, ich bin ein absoluter Freund von Harmonie und mag es überhaupt nicht, wenn es mal „kriselt“. Zweitens, ich bin speziell. Okay, in einem gewissen Sinne sind wir das alle. Aber ich komme mir häufig innerlich hin- und hergerissen vor, denn einerseits bin ich eine Person, die ein festes inneres Wertesystem hat. Das bedeutet, dass ich eigentlich ganz genau weiß, was ich mag und was nicht. Aber andersrum bin ich eine sehr anpassungsfähige Person. Klingt widersprüchlich, oder? Ist es auch und fühlt sich auch so an. Und bis zu dem Zeitpunkt als ich gemerkt habe, dass Gott keine Fehler macht, war ich innerlich wirklich wie zerrissen und dachte immer, dass ich verkehrt sei. Doch dann habe ich gelernt, beides als unabhängig voneinander existierende Stärken anzunehmen. Die ich wie Werkzeuge in einem Koffer trage, um je nach Herausforderung zu entscheiden, welches Tool ich benötige. Aber seid einer längeren Zeit, war ich das ständige Wechseln der Werkzeuge quasi leid und habe nur noch in der Anpassung gelebt. Es war so als würde quasi permanent ein Programm in meinem Kopf ablaufen, welches sich fragt: Lohnt es sich in den „Konflikt“ zu gehen? Aber es nur noch die Antwort: Ist mir nicht wichtig, also kann ich mich anpassen, vorhanden war. Andere Optionen waren nicht mehr verfügbar. Und im ersten Moment fühlte es sich sogar richtig an, weil es harmonisch war. Aber ich habe eine wichtige Variable vergessen. Nämlich MICH! Ja, du hast richtig gelesen, ich habe mich vergessen. Denn jedes Mal, wenn ich mich aufgrund von Harmonie angepasst habe, habe ich mich zwar für den Wert Harmonie, aber gegen andere Werte von mir entschieden. Und das machte mich langfristig unzufrieden. Und Angela hat mir so deutlich gemacht, dass genau dieses Verhalten aber zwei unschöne Dinge nach sich zieht. Erstens, führt Unzufriedenheit zu einem sinkendem Selbstwert und zweitens, ist im Minderwert keine wahre Harmonie. Denn wirkliche Harmonie bedeutet alle Beteiligten, als gleich wertvoll zu erachten, aber leider habe ich mich nie dazu gerechnet. Und das habe ich auch gespürt. Denn ich war immer häufiger unzufrieden, aber gleichzeitig fühlte ich mich nicht fähig, etwas dagegen zu tun. Denn ich wusste nicht einmal, was ich tun sollte. Nun weiß ich es – ich muss und darf Grenzen setzen. Eine zweite Erkenntnis hatte ich, als Angela erklärte, dass Grenzen setzen etwas mit sich zeigen zu tun hat. Denn mir ist so bewusst geworden, dass ich durch die permanente Anpassung ganz viel von mir zurückgehalten habe. Und das ist traurig, denn ich bin davon überzeugt, dass Gott ein jeden von uns mit einer Bestimmung gemacht hat. Und wir dürfen ein Teil dazu beitragen, Gottes Reich zu bauen. Aber anstatt meinen Teil dazu beizutragen, habe ich mich zurückgenommen, „um des lieben Friedens willen“. Und das ist mit ein Grund (einer von mehreren) wieso ich in den letzten Monaten eine Schreibblockade hatte. Ich war einfach nicht fähig, mein Herzensprojekt, meinen Blog zu pflegen. Durch den fehlenden Selbstwert, habe ich auch immer weniger geglaubt, dass es in irgendeiner Art und Weise einen Sinn hat, mich hier mitzuteilen. Darf ich mal ganz ehrlich mit dir sein? Ich war so eingeschüchtert von der ganzen Internet- und Social Media Welt, von diesen vielen tollen Menschen, die dazu noch alles viel besser schaffen (jedenfalls scheinbar). Als ich diesen Blog gestartet habe, war meine Devise: Wenn es auch nur einer Person irgendwann einmal hilft, dann hat es sich gelohnt. Aber weil ich es unbedingt richtig machen wollte, habe ich versucht auf alle Tipps und jeden Insta-Coach zu hören und habe meinen Erfolg von Zahlen abhängig gemacht. Entweder Zahlen, die den Erfolg messbar machen oder Zahlen, die mir eine bestimmte Aufgabenliste vorgeben, die in meiner jetzigen Situation einfach utopisch erreichbar ist. Also war ich auch hier sehr unzufrieden. Und die Auswirkungen kenne ich ja jetzt. Vielleicht fragst du dich jetzt auch: Anja, wie gehts denn jetzt weiter? Was machst du mit diesen Erkenntnissen? Das ist eine gute Frage und die kurze knappe Antwort wäre. Grenzen setzen, Ende gut, alles gut. Aber mir ist bewusst, dass ein Automatismus, den ich jahrelang perfektioniert habe, nicht in Sekunden abgestellt ist. Nach dem Abend bin ich mit Gott ins Gespräch gegangen. Ich habe ihm gedankt und ihn gebeten mir zu zeigen, wo ich anfangen soll mich zu zeigen. Und mir sind ein paar Bereiche bewusst geworden, in denen es wichtig ist. Außerdem hatte ich das Gefühl, mich in den unterschiedlichen Bereichen anderen Personen anzuvertrauen. Damit sie mich an mein Vorhaben erinnern können, wenn es mal wieder automatisiert in Richtung Harmonie läuft. Und nun heißt es step-by-step Grenzen setzen. Wird es einfach? Nein! In der ersten Woche fühlte es sich sogar eher mies an, aber ich weiß, dass es sich lohnt. Und wer weiß, vielleicht werde ich dann auch nach und nach wieder mehr Mut haben, meine Gedanken hier mitzuteilen. Bis dahin hoffe ich, dass du mutig bist und dein Licht nicht unter den Scheffel stellst, denn Gott wollte dich so wie er dich gemacht hat und nicht wie er die anderen gemacht hat. „Ihr seid das Licht, das die Welt erhellt. Eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet ja auch keine…
Türchen Nummer 23 – oder wie es weiterging
Türchen Nummer 23 oder wie es weiterging Heute ist der 23.12.22 und somit ein Tag vor Heiligabend. Wenn ich auf die letzten Wochen zurückblicke, dann muss ich gestehen, dass es alles anders gelaufen ist als gedacht. Ende November erschuf ich gedanklich den perfekten Advent, wollte mir viel Zeit nehmen, um bei Jesus anzukommen, den er ist der Grund für diese Zeit. Und irgendwie war dann auch die Idee geboren, dich, lieber Leser, mit auf diese Reise zur Krippe zu nehmen. Aber dann kam alles anders als geplant – das Leben kreuzte meine Wunschvorstellung. Denn die Handwerker kamen und eine Ecke meines Wohnzimmers wurde für zweieinhalb zur Kleinbaustelle und dank Trockner und Lüfter, hatte ich das Gefühl an einer Autobahn zu wohnen. Jetzt, in diesem Moment, werden gerade die letzten Maler und Bodenarbeiten abgeschlossen – Gott sei Dank! Diese unschönen äußeren Umstände hatten eine größere Auswirkung als gedacht. Ich musste liebgewordene Routinen ändern und merkte schnell, dass ich eigentlich urlaubsreif war. Als ich dann noch anfing ein wenig herum zu kränkeln, wäre ich am liebsten ausgewandert. Aber ich wollte meinen Plan durchziehen. Ich strich so einige Sachen rigoros von meiner To-do-Liste. Trotzdem ging nach 15 Tagen nichts mehr und ich lag komplett flach. Und somit wurden meine Pläne nun komplett über den Haufen geworfen. Und ich fühlte mich rundum mies. Jetzt wo ich fast wieder komplett genesen bin, bin ich dankbar für die unsanfte Unterbrechung, denn diese Auszeit tat gut und ich habe einiges (wieder) gelernt. Beispielsweise, dass es nicht schlimm ist Dinge abzubrechen und dass meine Worst-Case-Szenarien nicht eintreffen und dass Gott treu ist. Vielleicht, denkst du jetzt: Anja, du musst dich nicht rechtfertigen. Ja, das stimmt, aber deswegen schreibe ich diese Zeilen nicht. Ich möchte dich ermutigen. Vielleicht ist auch bei dir einiges anders gelaufen als geplant oder du erstickst in nicht erledigten To-dos. Oder hörst du förmlich die Erwartungen deiner Familie und du fühlst dich schon jetzt wie ein Versager? Weißt du was? Das ist okay, wir leben in einer gefallenen Welt, in der alles manchmal schiefläuft. Aber genau deswegen feiern wir Weihnachten. Wir feiern Weihnachten, weil Gott uns im Chaos zur Rettung gekommen ist. Wir feiern Weihnachten, weil wir Gott wichtig sind. Und nicht nur wir, sondern auch du bist ihm wichtig. Na, ploppen nun diese Ja-ABER-Gedanken auf? Versuch sie mal kurz zur Seite zu schieben und lies folgenden Satz mal ganz bewusst. DU BIST GOTT WICHTIG. Und es geht dabei nicht um deine guten oder vielleicht weniger guten Taten, DU als Mensch bist ihm wichtig. Jesus ist nicht der Weihnachtsmann, beim Weihnachtsmann gehts darum brav zu sein. Bei Jesus ist das anders, da darfst du so kommen wie du bist, mit all deinen Stärken, Schwächen und der vollen Bandbreite an Gefühlen. Ihn kannst du nicht abschrecken, er kennt dich und will dich trotzdem! Ja, dich! Es ist egal, ob deine Wohnung perfekt geschmückt ist, das Essen dem eines 5-Sternekochs gleicht. Bedenke Jesus wurde in einem Stall, mit müffelnden Tieren geboren, sein Bett war mit Stroh bedeckt und pikste vermutlich sehr. Aber das sind alles Nebensächlichkeiten, die ihn nicht gestört haben. Er kam, weil er sowieso einen anderen Ort als Wohnung haben wollte – dein Herz. Und auch das darf verletzt, mit Ängsten und mit Traumata der Vergangenheit versehrt sein. Ihm gefällt es, weil es dein Herz ist. Nimm dir Zeit und komme mit ihm ins Gespräch, denn er ist dein wunderbarer Berater, dein kraftvoller Gott, dein Vater der Ewigkeit und dein Friedefürst. (Jesaja 9,5) Ich wünsche dir wundervolle und gesegnete Weihnachten mit ganz vielen Momenten der Freude und Gottesbegegnungen. Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt; / das wird der künftige Herrscher sein. / Gott hat ihm seinen Namen gegeben: / wunderbarer Berater, / kraftvoller Gott, / Vater der Ewigkeit, / Friedensfürst. Jesaja 9:5
Türchen Nummer 15
Türchen Nummer 15 Ein Dankesbrief an Gott schreiben Das Jahr war wirklich herausfordernd für mich. Und mir ist bewusst, dass ich dieses Jahr nicht ohne Gottes Unterstützung überstanden hätte. Aber ich muss gestehen, dass ich in einer Sache echt mies bin, und zwar in all den Herausforderungen Dank zu sagen. Ich bin wirklich gut darin zu beten, wenn ich in Herausforderungen stecke. Aber durch ein Gespräch ist mir heute aufgefallen, dass es mir häufig schwerfällt, das Gute zu sehen, wenn es hart auf hart kommt. Und weil ich das gerne ändern möchte, habe ich mir vorgenommen, dass ich Gott einen Dankesbrief schreiben möchte. Vielleicht hast du ja Lust, dir auch Zeit zu nehmen und ein wenig das vergangene Jahr zu reflektieren und Gott dafür zu danken. Natürlich musst du kein Brief schreiben und kannst es einfach im Gebet „erledigen“. Aber ich glaube, dass es Vorteile hat, sich die Zeit zu nehmen und einen altmodischen Brief mit der Hand zu schreiben. Wenn wir mit der Hand schreiben, dann werden in unserem Gehirn noch einmal andere Hirnregionen aktiviert, als wenn wir in unsere Elektronik-Devices tippen. Der für mich größte Vorteil ist, dass wir uns Dinge besser merken können, wenn wir sie mit der Hand schreiben. Und das ist ein angenehmer Nebeneffekt, denn wenn die nächsten Herausforderungen vor der Tür stehen, ist es super, wenn wir uns an Gottes Versorgung und Nähe erinnern. Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. 1. Thessalonicher 5:18 SCH2000
Türchen Nummer 14
Türchen Nummer 14 Streiche oder vereinfache eine Sache von deiner To-Do-Liste Als ich gestern das „leere Türchen“ veröffentlichte, spielten sich verschiedene Sachen in mir ab. Einerseits wusste ich, dass es das richtige war. Anderseits strömten tausende Gedanken auf mich ein und die Hauptursache dieser Gedanken, war die Angst vor der Reaktion der Menschen. Aber gleich morgens kam ein Kommentar auf Instagram, der mich den ganzen Tag begleitete. Die liebe Sarah (@liebe_exponentiell) schrieb: „Entspannungs-Türchen und gleichzeitig eines der wertvollsten! Mutig, Danke!“ Und mir wurde klar, dass es wirklich mutig war, mitten in einem geplanten Kalender einfach eine Pause zu machen. Und ich liebte, wie Sarah mein leeres Türchen (welches ja eher negativ ist) als Entspannungs-Türchen bezeichnete. Der Fokus von meinen „ich habe es nicht geschafft, das Türchen bleibt leer“ verlagerte sich hin zu einem Moment der Entspannung. Und darum soll es doch bei diesem Kalender gehen, den Trubel verlassen und in einen Raum des Ankommens und Entspannen kommen. Und weil mir dieser Perspektivwechsel so einen schönen Moment beschert hat, so möchte ich dich heute auch herausfordern, eine Sache bewusst von deiner nie endenden To-do-Liste zu streichen. Übrigens liegt die Herausforderung nicht im Streichen, sondern im Aushalten deiner Entscheidung. Und wenn du der Meinung bist, dass nichts gestrichen werden kann, dann versuche doch mal eine Alternative, die dir mehr Freiraum verschafft zu finden. Denn das habe ich auch getan. Ich habe ja trotzdem etwas gepostet, aber es super simpel gehalten. Beispielsweise könnte man ein Treffen mit jemanden, dass man nicht absagen möchte, auf einen bestimmten Zeitraum begrenzen. Oder falls es bei dir stattfinden sollte und dich deine Putz-To-dos stressen, dann verlegt es in ein Café oder tauscht euch bei einem Spaziergang aus. Merkst du eventuell, wie die anstehende Weihnachtsbäckerei dich stresst, dann reduziere die Anzahl der Rezepte oder ersetze sie durch schnelle Plätzchen. Das Gleiche gilt auch fürs Kochen. Vielleicht hilft es dir auch, dir Unterstützung zu holen. Oder stresst es dich, dass du dich um alle Geschenke kümmern musst? Dann spreche mit deiner Familie darüber und teilt es auf oder reduziert die Anzahl. Das sind nur ein paar Ideen, aber ich hoffe, sie helfen dir Entspannungs-Alternativen zu finden. Und somit Momente hast, in denen du im Advent bei Gott ankommst. Sei gesegnet.
Türchen Nummer 13
Türchen Nummer 13 Leeres Türchen Wir bekommen jeden Tag gefühlt tausende Impulse, die wir alle ausprobieren wollen, aber es dann doch nicht schaffen. Und ich möchte mit meinem Kalender nicht noch mehr Stress auslösen, sondern dir helfen. Und daher glaube ich das es heute mal Zeit für nichts ist. Genieß den Tag und falls du unbedingt eine Sache zum Ankommen bei Gott tun möchtest, dann wiederhole eine der vergangenen 12 Impulse. Ich wünsche dir bei egal was du heute tust viel Freude!
Türchen Nummer 12
Türchen Nummer 12 10 Minuten Stille Wie sind die Minuten der Stille am letzten Montag bei dir gelaufen? Wie sie bei mir gelaufen sind, habe ich dir ja in dem Post „Stille versus Realität“ verraten. Aber von meinen rasenden Gedanken möchte ich mich nicht beeindrucken lassen, ich möchte es wieder versuchen. Diesmal wird es auf jeden Fall besser, denn ich weiß, dass ich mir gleich einen Timer stellen werde. Ebenfalls werde ich keine Kerze anzünden. Denn Ungewissheit über die verbleibende Zeit und die brennenden Kerzen, machten mich letzte Woche eher unruhig und somit war die Stille noch schwerer aushaltbar. Was kannst du dieses Mal verbessern, damit es dir leichter fällt, still zu werden? Kennst du eigentlich das Lied „Stille vor Dir“ von Carsten Groß? Der Text ist wunderschön und lässt einen den Wert der Stille erahnen. Vielleicht hilft er dir, dich auf die Stille einzustimmen: Stille vor dir, mein Vater. Neue Stille vor dir suche ich, Herr. Stille vor dir, ich höre. Rühre mich an durch dein Wort. Stille vor dir ist Gnade. Aus der Stille vor dir schöpfe ich Kraft. Stille vor dir, ich höre. Rühre mich an durch dein Wort. Stille vor dir, will schweigen, und ich öffne mein Herz nun für dein Wort. Stille vor dir, ich höre. Rühre mich an durch dein Wort. Stille vor dir ist Frieden. Und ich staune, o Herr, reden wirst du. Stille vor dir, ich höre. Rühre mich an durch dein Wort. Refrain: Rede du, mein Vater, heute zu mir. Worte der Wahrheit kommen von dir. Rede du, mein Vater, heute zu mir. Du willst mich beschenken.
Türchen Nummer 11
Türchen Nummer 11 Zünde eine Kerze an Zur Zeiten Jesu gab es noch keine Elektrizität und somit waren Kerzen und andere Feuer die Art des Lichtes. Und wenn Jesus Metaphern genutzt hat, dann mit einem bestimmten Zweck. Deswegen schaue dir mal die Eigenschaften des Lichtes in Form der Kerze an. Was kannst du dadurch über Jesus lernen? Was machen die Beobachtungen mit dir? Fühlst du dich gut oder hast du evtl. eine Eigenschaft entdeckt, die dich irritiert? Komm mit Jesus darüber ins Gespräch und begegne ihm. Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8:12
Türchen Nummer 10
Türchen Nummer 8 Jemanden um Gebet bitten Bitte doch heute mal jemand für dich zu beten. Entweder kannst du das face to face machen oder aber auch per Telefon oder sogar Sprachnachricht. Falls du das zu komisch findest, dann kann die Person, dass auch im Verborgenen tun. Aber ich finde, dass es schon einen Unterschied macht, wenn man die Gebete des Anderen hört. Wieso, fragst du dich jetzt vielleicht? Ganz einfach, weil Glauben aus dem Hören kommt. Und wenn du jemanden beim Beten zuhören kannst, dann kann das auch deinen Glauben stärken. Wie wir gesehen haben, setzt der Glaube das Hören der Botschaft von Christus voraus. Römer 10:17 Letztens war ich auf einem Worsphip-Abend in einer anderen Gemeinde. Und am Anfang hieß es, dass zwei aus dem Gebetsteam bereitstehen würden, um für sich beten zu lassen. Die ganze Zeit während des Lobpreises hatte ich den Eindruck, dass ich das Angebot annehmen sollte. Aber ich war hin- und hergerissen, denn ich dachte mir, dass ich doch da, um Gott anzubeten. Und eher ich mich versah, war der Abend vorbei. Und ich fing an, mich ein wenig zu ärgern. Plötzlich meinten meine Freunde, mit denen ich zusammen hingefahren bin, dass sie noch für sich beten lassen wollten. Und ich antwortete, dass ich es eigentlich auch gerne in Anspruch nehmen wollen würde, aber nicht wüsste, ob es noch passen würde. Da das Gebetsteam zu zweit betete, dachte ich wirklich meine Chance vertan zu haben. Denn ich wollte auch nicht stören, schließlich war es schon spät und ein Wochentag. Aber nachdem sie für meine Freunde gebetet hatten, baten die beiden Frauen auch mir Gebet an. Es war relativ unspektakulär, aber es war heilsam, die Worte der mir Unbekannten zu hören, denn diese Worte bestätigten mir eigentlich das, was ich schon lange in meinem Herzen wusste. Mit das Schönste an dieser Erfahrung war auch das Gefühl, dass dort Geschwister waren, die sich Zeit für mich nahmen. Ich fühlte mich unglaublich gesehen, wertgeschätzt und angenommen. Kurz gesagt, ich bin Gott durch das Gebet der Beiden begegnet. Deswegen möchte ich dich herausfordern heute jemand, um Gebet zu bitten und am besten, sodass du zuhören kannst. Falls es dir komisch vorkommen mag jemanden zu bitten, weil du nicht stören oder nicht nerven möchtest, dann überlege doch einmal wie es dir gehen würde, wenn du gefragt werden würdest. Ist es nicht meist so, dass wenn wir um eine kleine Sache gebeten werden, wir uns ebenfalls wertgeschätzt fühlen? Es geht ja nicht um ein stundenlanges Gebet, sondern nur um ein paar Minuten.
Türchen Nummer 9
Türchen Nummer 9 Einen Spaziergang mit Gott machen Da die Adventszeit ebenfalls das Ende eines Jahres einläutet, ist es ebenfalls eine Zeit des Reflektierens. Als ich im Sommer in Norwegen auf einem Retreat war, da lud uns der Leiter am Tag vor unserer Abreise ein, doch einmal zu überlegen, was wir in Norwegen lassen wollen. Wir sollten am Anfang eines Spaziergangs ein Symbol für diese Sache sammeln und sie während eines Spaziergangs ganz bewusst in der Hand halten und die Eigenschaften des gewählten Objekts wahrnehmen. Dieses Objekt konnte ein Stein, ein Zweig oder irgendein anderer Gegenstand aus der Natur sein, bei der Wahl sollten wir uns einfach vom Heiligen Geist leiten lassen. Diesen Gegenstand sollten wir dann an einem gewählten Zielort ablegen. Leider konnte ich diesen Spaziergang aus gesundheitlichen Gründen nicht mitmachen, aber die Idee ist mir in Gedanken geblieben und ich habe mir vorgenommen es jetzt in der Adventszeit zum Jahresabschluss umzusetzen. Dieses Jahr hat mich wirklich herausgefordert und am liebsten würde ich das ganze Jahr ablegen und ein neues haben. Aber wenn mich die Veränderungen der letzten Jahre etwas gelehrt haben, dann dass die Alles-oder-Nichts-Mentalität nicht langfristig ist. Deswegen möchte ich ganz bewusst überlegen, was für mich einen wirklichen Unterschied macht und diese eine Sache bei Gott lassen. Und ich glaube, dass diese Art der Zeichenhandlung hilfreich ist, um damit abzuschließen. Denn wenn ich diese Sache einfach nur so Gott nenne, dann habe ich sie im Trubel schnell vergessen. So schaffe ich einen Moment, an den ich mich besser im Alltagstrubel erinnern kann. Ein Wort zur Ortswahl. Der Ort ist im Prinzip völlig egal. Wenn es um das Thema Veränderung und loslassen geht, dann glauben wir häufig nämlich den Trugschluss, dass wir dafür einen bestimmten Ort bräuchten. Ich habe jahrelang selbst das Gefühl gehabt, dass wenn ich nur zu einer bestimmten Veranstaltung gehe, dann verändert mich das wirklich. Aber wenn wir in zwei Jahren Corona etwas gelernt haben, dann dass die Freiheit nicht beständig ist. Falls du diese Art von Gedanken kennst und sie dich sogar hindern wollen, dann möchte ich dich besonders ermutigen der heutigen Übung eine Chance zu geben. Denn es ist Gott, der Veränderung bringt. Und Dank Jesus haben wir immer Zugang zu ihm und das ortsunabhängig. So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe! Hebräer 4:16
Türchen Nummer 8
Türchen Nummer 8 Gerüche der Weihnachtszeit Gerüche haben eine unglaubliche Macht, sie lösen in kürzester Zeit Erinnerungen und Gefühlen bei uns aus und das nicht erst seit dem es diesen riesigen Absatzmarkt der Parfümerie gibt. Schon in der Bibel werden wohlriechende Düfte genutzt. Eines der wohl bekanntesten Beispiele ist im Neuen Testament, die Salbung Jesus in Bethanien mit dem kostbarem Nardenöl (Narde ist eine aromatische duftende Pflanze aus dem Himalaya). Und ich liebe es, wie Jesus reagiert, als seine Jünger sich über die Tat entsetzen. Sie sehen den Sinn und Zweck nicht in dem Ganzen. Aber Jesus weiß die „Verschwendung“ zu schätzen. Und ich glaube, dass auch wir heute dazu neigen, Schönes als Verschwendung abzutun. Wir legen viel mehr Wert auf messbare Dinge wie Geld oder wirtschaftlichen Kennzahlen. Aber ein Leben mit Gott bedeutet mehr als messbare Kennzahlen. Jesus verspricht uns in Johannes 10,10 ein Leben in Fülle bzw. Überfluss. Fülle bedeutet aber mehr als das Erreichen des nächsten Zieles oder diese Art von Überfluss, in dem wir heute leben. Jesus möchte, dass du ein erfülltes Leben auf alles Ebenen hast – Körper, Geist und Seele. Deswegen möchte ich dich ermutigen, heute mal ganz bewusst an einem Duft der Weihnachtszeit zu schnuppern und zu beobachten, was das mit dir macht. Ich liebe beispielsweise den Duft von Vanille und habe sogar ein bestimmtes Parfüm, welches ich in der Winterzeit nutze. Kaum, dass die Temperaturen unter die 10°C-Grenze sinken, freue ich mich diesen Duft wieder tragen zu können. Ich kann es kaum beschreiben, aber diesen Duft zu tragen fühlt sich an wie nach Hause zu kommen. Mittlerweile ist es ein festes Ritual geworden. Das Amüsante ist, dass dieser Duft nicht bei höheren Temperaturen das Gleiche auslöst. Denn ich habe es versucht, denn ich schätze dieses Gefühl wirklich sehr. Welche Düfte verbindest du mit der kalten Jahreszeit? Und nimmst du dir Zeit, diese auch wertzuschätzen? Jesus war in Betanien bei Simon dem Aussätzigen zu Gast. Während des Essens kam eine Frau herein, die ein Alabastergefäß mit reinem, kostbarem Nardenöl in der Hand hatte. Sie brach den Hals des Fläschchens ab und goss Jesus das Öl über den Kopf. Markus 14:3 Der Dieb kommt nur, um die Schafe zu stehlen und zu schlachten und um Verderben zu bringen. Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle .« Johannes 10:10
Türchen Nummer 7
Türchen Nummer 7 Mach deine Bibellese persönlich Ich liebe die Bibel, denn Gott spricht durch sein Wort. Aber auch ich kenne Phasen, in denen die eigene Bibellese so trocken wie Wüstensand ist. Eine Methode, die mir hilft, wieder einen Zugang zu bekommen, ist folgende: Ich setze in Bibelverse mal meinen Namen ein oder ändere das Wörtchen „wir“ zu „ich“. Denn dann wird das gelesene viel realer und persönlicher. Grade bei Proklamation-Versen ist es noch einmal kraftvoller, sie in der Ich-Form auszusprechen. Wenn ich das mache, dann merke ich häufig, wie ich mit Gott über den Vers ins Gespräch komme. Ich erzähle ihm, was das mit mir macht. Glaube ich das Gesagte oder merke ich wie in mir ein Widerstand entsteht? Dann bringe ich Gott einfach meine Gedanken und auch Bedenken. Und das sind Momente, in denen ich wirklich ankomme. Deswegen möchte ich dich heute ermutigen, dir deine Bibel zu schnappen und diese Methode des Bibellesens mal auszuprobieren.
Türchen Nummer 6
Türchen Nummer 6 Ein Weihnachtslied bewusst hören Weihnachtslieder gehören in die Adventszeit, genauso wie die Deko, Kerzen und Lichtbögen. Aber ehrlich gesagt, habe ich ein wenig gespaltenes Verhältnis zu den Weihnachtsliedern. Früher habe ich jahrelang im Einzelhandel gearbeitet und irgendwann hing mir das Gedudel aus den Ohren aus. Und noch heute treiben mich die ersten Töne bestimmter Songs zur Weißglut. Ja genau, ich meine genau den Song, der sich um das Herzen-Verschenken zu Weihnachten dreht. Und falls du nun einen Ohrwurm hast – bitte gern geschehen. Als ich dann zum Glauben gekommen bin, und wöchentlich im Gottesdienst Lobpreislieder mitgesungen habe, ist mir bewusst geworden, dass Musik quasi mehrere Dimensionen hat. Und ein Lied ist erst dann richtig gut, wenn der Text und die Musik harmonieren. Und das führte dazu, dass ich bewusst hingehört habe – auf den Text. Und so auch einen neuen Zugang zu der klassischen Weihnachtsmusik bekommen habe. Heute finde ich es wunderschön, die Geschichte in gesungener Form zu hören und bin tief ergriffen, wenn ich mir bewusst mache, dass ich Lieder singe, die Glaubensgeschwister vor hunderten Jahren geschrieben haben. Aber auch moderne Lieder können wundervolles offenbaren, wenn man mal genauer hinhört. Deswegen möchte ich dich ermutigen, mal bewusst hinzuhören und auf den Text zu achten. Was macht das mit dir?
Stille vs. Realität – Truth to table
Stille in der Realität 5 Minuten Stille – wie es wirklich war Vieles, was hier und auf Instagram geteilt wird, sieht super toll, einfach und lebensverändernd aus. Und jeder hätte doch gerne die 5 Hacks, damit es im Bereich XYZ besser läuft. Ich auch! Ich liebe Hacks und möchte sie gerne alle befolgen und alle umsetzen, weil dann ist endlich alles besser. Aber was ich häufig vergesse: Vieles muss erlernt und im eigenen Leben zur Gewohnheit werden, bevor es überhaupt irgendeine positive Auswirkung hat. Und lernen ist anstrengend. Und man scheitert, bestimmt fünf, zehn oder auch hundertmal, bevor es leichter oder besser wird. So auch bei dem Thema Stille. Stille ist gut und ich weiß, dass Stille mich verändert. Ist es deswegen leicht, still zu werden? Nein! Deswegen, zeige ich dir einfach mal mein Gedankenchaos, meines heutigen Versuchs 5 Minuten still zu werden. Gefühlt war es auch eine Katastrophe, aber dennoch schön. Denn Gott ist gnädig. Ihm geht es nicht um Perfektion. Bei ihm sind wir nicht erst angenommen, wenn wir Erfolge vorweisen. Seine Gnade ist jeden Morgen neu und er liebt uns so viel mehr als wir es erfassen können. Deine Herzenshaltung zählt bei ihm mehr als dein Erfolg. Und deswegen: Werde ich es auch weiterhin probieren, auch wenn es ein Chaos ist. Nicht weil ich gut werden will, sondern weil ich in seinen Augen gut bin. Und er ist es wert, mit ihm Zeit zu verbringen. Und damit du nicht völlig entmutigt ist, wenn es bei dir nicht wie erwartet lief. Hier mal ein Auszug aus meinen Gedanken in 5 Minuten Stille. Wie Stille tatsächlich ist: Das Surren des Kühlschranks erinnert mich heute unbedingt einkaufen zu gehen. Okay, stopp – Ruhe! Die Kerzen, die ich für die Stimmung angemacht habe, machen mir zwischendurch Angst: Hoffentlich brennt der Adventskranz nicht ab. Stopp – wieso bin ich manchmal ängstlich? Ich merke, dass ich Durst habe und frage mich, ob ich neu anfangen muss, wenn ich etwas trinke. Halt – los, streng dich an. 8 Millionen wichtige und unwichtige To-dos kreisen in meinem Kopf. Wann sind fünf Minuten eigentlich vorbei? Okay, ich muss jetzt etwas trinken, sonst verdurste ich! Greif zum Handy: Ich stelle mir nun einen Timer und beginne von Neuem. Ohh, ich wollte doch etwas trinken. Wieso ist die Timer-Musik eigentlich so schrecklich? Los, jetzt aber. Augen zu, los geht’s! Wiederhole bei jedem Atemzug ein Wort, um mich zu konzentrieren. Gedanke: Ist das dann überhaupt noch Stille? Kein Plan! Ich versuche es jetzt, indem ich meinen Atem beobachte. Ohh, mein Herz stolpert – sollte ich vielleicht mal wieder zum Kardiologen? Gehirn, halt jetzt einfach mal die Klappe! Handy brummt. Ohh, sind die 5 Minuten schon vorbei? Nein, das war nur Vibration und keine schreckliche Musik! Back to topic – einatmen und ausatmen! Boah Jesus, ich kann nicht still sein, das ist nicht mit meinem Gehirn kompatibel. Mist, das war ein Gebet, also keine Stille. Wieso sind 5 Minuten so unendlich lange. Neue Vibration meines Handys. Okay, ich muss jetzt sofort und unbedingt die Vibration ausstellen. Nimm das Handy in die Hand. Schau auf die Uhrzeit. Warte, wieso ist es fünf nach, wieso hat mein Timer nicht geklingelt? Öffne den Timer. Na toll, man sollte einen Timer auch starten. Ich bin gescheitert. Okay, ich teile das auf Instagram, vielleicht ermutigt das jemanden. Aber in welchem Format? Das macht mir meinen Feed kaputt. Okay, der Feed sieht sowieso momentan doof aus. Ist das überhaupt passend, so etwas zu teilen? Was denken sie anderen? Ich bin echt ein Versager, ich bekomme nichts auf die Reihe. Jesus, tut mir leid. Ich wollte dir wirklich begegnen. Aber irgendwie schaffe ich es nicht. Sogar meine eigenen Tipps, um bei dir anzukommen, beherzige ich nicht. Und plötzlich der Gedanke: Das ist okay, ich sehe dein Herz! Und schwups – Frieden!
Türchen Nummer 5
Türchen Nummer 5 5 Minuten Stille Eine Bibelstelle, die mich immer wieder fasziniert und mich auch ermahnt, ist die Stelle in 1. Könige 19, wo Elia Gott am Horeb begegnet. Fasziniert deswegen, weil Gott, der König der Könige, sich Elia zeigt, und zwar anders als erwartet. Die Begegnung ist nicht in dem Wind, der Felsen zerbricht, im Erdbeben oder im Feuer. Nein, als das große, laute Spektakel vorübergezogen ist, da spricht Gott durch ein sanftes Säuseln. Und sie ermahnt mich gleichzeitig, weil ich mir viel zu selten komplette Stille gönne. Viel zu häufig bin ich viel zu beschäftigt mit wichtigen und unwichtigen Dingen des Alltages. Gott ist zwar dennoch gnädig und ich begegne ihm auch manchmal im Trubel, aber häufig verpasse ich die Begegnung mit ihm, weil ich zu beschäftigt bin. Deswegen möchte ich heute still werden. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich es schaffe wirklich still zu werden, aber ich möchte Stille wieder mehr zur Gewohnheit in meinem Leben machen. Und so etwas muss trainiert werden, deswegen starte ich heute mit 5 Minuten Stille. Er aber sprach: Komm heraus und tritt auf den Berg vor den Herrn! Und siehe, der Herr ging vorüber; und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging vor dem Herrn her; der Herr aber war nicht in dem Wind. Und nach dem Wind kam ein Erdbeben; aber der Herr war nicht in dem Erdbeben. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der Herr war nicht in dem Feuer. Und nach dem Feuer kam die Stimme eines sanften Säuselns. 1. Könige 19:11-12
Türchen Nummer 4
Türchen Nummer 4 Schreibe dir in einen Brief Wann hast du das letzte Mal einen schönen Brief bekommen? Bei den meisten von uns ist das vermutlich länger her. Aber einen schönen Brief, egal wie lang er sein mag, zu öffnen und zu lesen, ist wirklich etwas Schönes. Und es gibt eine Person, die dir ganz viel sagen möchte, denn sie liebt dich unendlich – dein himmlischer Papa. Deswegen nimm dir heute mal Zeit und schreib dir inspiriert vom Heiligen Geist einen Brief von Gott. Der Heilige Geist möchte dir die Dinge offenbaren, die Gott dir sagen möchte. Es geht dabei nicht um Perfektion, sondern um Ermutigung. Als Jesus vom Heiligen Geist sprach, da beschrieb er ihn als einen Helfer, der uns alles erklären und an die Dinge erinnern wird, die Jesus gesagt hat. Der Heilige Geist, den euch der Vater an meiner Stelle als Helfer senden wird, er wird euch alles erklären und euch an das erinnern, was ich gesagt habe. Johannes 14:26 SCH2000 Wenn du fertig bist, dann verschließe ihn und öffne ihn erst Weihnachten. Wieso warten, fragst du dich jetzt vielleicht? Ganz einfach, wenn du ihn gleich liest, dann beurteilst du ihn und zerpflückst ihn. Deswegen lass etwas Zeit vergehen und lass dich dann Weihnachten mit diesen Worten beschenken.
Türchen Nummer 3
Türchen Nummer 3 Was hast du als Kind gerne gemacht? Kannst du dich noch als Weihnachten in deiner Kindheit erinnern? Was hast du damals gerne gemacht, was du heute nicht mehr tust? Wieso tust du das nicht mehr? Denkst du nicht die Zeit dafür zu haben? Oder hindert dich der Gedanke: Was denken die anderen? Oder glaubst du vielleicht sogar es nicht wert zu sein? Ich habe beispielsweise als Kind Hörspiele geliebt, ich hatte ganz viele Kassetten von Benjamin Blümchen und ganz besonders mochte ich die Weihnachtsgeschichte aus der Reihe. Ich hab die so oft gehört, dass ich schon ganz früh das Gedicht Knecht Ruprecht auswendig konnte. Irgendwann habe ich aber aufgehört, das Hörspiel zu hören, weil es uncool war. Letztes Jahr habe ich es dann einfach mal wieder gehört. Und es war ein schöner Moment. Eine Sache, die mir bewusst geworden ist, als ich darüber nachgedacht habe, ist, dass ich Geschichten liebe und ganz besonders zu Weihnachten. Denn auch die Muppet-Weihnachtsshow gehörte zu meinen Highlights zu Weihnachten. Auch wenn ich heute die Handpuppen eher nerven, möchte ich mir bewusst Zeit für Geschichten in der Weihnachtszeit nehmen. Deswegen überlege doch mal, was damals als Kind ein Highlight war und vielleicht entdeckst du etwas Neues über dich. Und plane in dieser Adventszeit ganz bewusst Zeit ein, in der du dir diese Sachen gönnst. Denn auch du bist heute noch ein Kind und darfst vertrauen, dass Gott sich um dich kümmert. Vergiss nie: Dein himmlischer Papa freut sich, wenn du dich freust. Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der rettet; er wird sich über dich freuen mit Wonne, er wird still sein in seiner Liebe, er wird über dich jubelnd frohlocken. Zephanja 3:17 SCH2000
Türchen Nummer 2
Türchen Nummer 2 Ganz bewusst nur einen Vers in der Bibel lesen Ein Buch mehrmals zu lesen, gehört für mich nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen. Dafür muss ein Buch wirklich sehr, sehr gut sein und dann lese ich es auch nicht jedes Jahr. Aber bei der Bibel mache ich eine Ausnahme und ich wurde noch nie enttäuscht. Gott spricht durch sein Wort. Mein größtes Problem ist meist, dass ich viel zu abgelenkt bin und während des Bibellesen meine Gedanken wo ganz anders sind. Eine Sache, die mir hilft Gott durch sein Wort zu begegnen, ist mehr Wert auf Qualität anstatt auf die Quantität zu legen. Oder einfach ausgedrückt: Manchmal ist weniger mehr. Denn ich glaube eine der größten Lügen, die wir in Bezug auf unsere Beziehung mit Gott glauben ist, dass wir etwas leisten müssten. Aber es geht nicht um deine Werke (und da zähle ich auch ganz bewusst mal das Bibellesen, Gebet usw. zu). Es geht um Beziehung und jeder weiß, dass eine kurze Qualitätszeit besser ist als eine lange Zeit, in der wir sowieso nicht ganz da sind. Deswegen nimm dir heute ganz bewusst nur einen Vers und komm mit deinem himmlischen Papa darüber ins Gespräch. Du brauchst Inspiration? Es gibt verschiedene Bibelverse, die einfach in die Weihnachtszeit gehören. Für mich gehört beispielsweise Jesaja 9,5 dazu. Aber natürlich kannst du auch einen anderen beliebigen Vers nehmen. Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber , starker Gott, Ewig-Vater , Friedefürst. Jesaja 9:5 SCH2000
Türchen Nummer 1
Türchen Nummer 1 Ein Heißgetränk weihnachtlich würzen und achtsam genießen Für mich gehören Gewürze mit in die Adventszeit. Ich liebe die verschiedenen Einzelgewürze und Mischungen. Daher ist es immer ein Highlight, mit weihnachtlichen Gewürzen und Heißgetränken zu expirementieren. Beispielsweise liebe ich eine Prise Zimt oder Lebkuchengewürz mit in den Kaffeefilter zum Pulver zu geben. Der sowieso schon geliebte Kaffee bekommt, dadurch ein extra Weihnachtsfeeling. Oder es gibt auch Kakaogewürz zu kaufen, das auch lecker in einer heißen Schokolade schmeckt. Oder hast du schon einmal einen weihnachtlichen Tee mit einem Schuß O-Saft getrunken, schmeckt ein wenig wie Punsch und macht den Tee zu etwas Besonderen. Nimm dir heute doch einfach mal 15 Minuten Zeit und genieße ganz bewusst ein Heißgetränk mit Weihnachtsfeeling und wenn du magst komm mit deinem himmlischen Papa darüber ins Gespräch. Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn trauet! Psalm 34,9 (SCH2000)
Zwei Regelmäßigkeiten für mehr Ruhe
Regelmäßigkeiten für mehr Ruhe Von Natur aus bin ich ein sehr begeisterungsfähiger und impulsiver Mensch. Und ich liebe es, nur leider fühlt es sich manchmal an wie Segen und Fluch zugleich. Denn wenn ich begeistert bin, dann fällt es mir schwer, auf meine Kraftreserven zu achten. Und so beschäftigt mich seit Jahren immer mal wieder das Thema Ruhe und Gottes Sicht dazu. Und gefühlt in keinem anderen Bereich struggle ich so wie in diesem. Denn die Worte Jesu scheinen doch sehr einfach: Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.“ Matthäus 11:28 ELBBK und „Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen;“ Matthäus 11:29 ELBBK Einfach die Last an Jesus abgeben und dann erfährt man Ruhe. Oder das Joch Jesus übernehmen und schwups: Ruhe. Aber was im ersten Moment so einfach wirkt, ist in der Umsetzung weniger leicht. Also woran liegt es? Wieso wird die Verheißung der Ruhe in meinen Leben keine Realität? Und lass mich an dieser Stelle mal kurz spoilern: Die Worte Jesu sind nicht das Problem (Lies dazu gerne mal: Jesaja 55,10-11). Die Ruhe Jesu ist von mehreren Faktoren abhängig: Glaube, Gnade, Frieden und Nähe. Und diese Elemente bedingen sich alle gegenseitig. Du kannst dir diese Faktoren wie kleine Podeste vorstellen, auf denen eine Platte liegt, die dich oder vielmehr dein Leben trägt. Und wenn ein Teil aus irgendeinem Grund nicht auf selber Höhe wie die anderen ist, dann entsteht ein Ungleichgewicht und wir geraten aus der Ruhe. Aber bevor wir uns die einzigen Faktoren angucken, die unsere Ruhe bedingen, würde ich gerne den Zusammenhang von Regelmäßigkeiten und Ruhe aufzeigen. Wenn wir uns die Erde anschauen, dann sehen wir, dass es bestimmte Zyklen oder Abläufe gibt, die immer wieder geschehen und einen Sinn haben. Das beste Beispiel hierfür sind die Jahreszeiten. Ich finde es sehr fasziniert, dass in der Natur scheinbar alles automatisiert abläuft. Während im Winter alles brach liegt, sieht man plötzlich im Frühjahr all das, was verborgen war, sich an die Oberfläche zu kämpfen. Anschließend folgt der Sommer, in dem das alles wächst, um Ende des Sommers und am Anfang des Herbstes geerntet zu werden. Und dann, wenn die Ernte vorüber ist, scheint alles zu sterben, um im Winter wieder brach zu liegen. Auch für uns hat Gott zwei regelmäßige Abläufe geschaffen. Ich habe allerdings das Gefühl, dass wir ein wenig verlernt haben, diesen Regelmäßigkeiten zu folgen. Oder etwas provokativer ausgedrückt: Wir haben verlernt, uns diesem Kreislauf zu unterwerfen. Und dabei hat Gott es uns ziemlich einfach gemacht. Es gibt zwar noch mehrere Zyklen, die Gott für uns Menschen geschaffen hat, allerdings möchte ich hier an dieser Stelle nur auf zwei eingehen, die wirklich einen enormen Einfluss auf ein Leben in der Ruhe Gottes haben. Der erste Rhythmus ist der Tag-Nacht-Rhythmus. Der gesamte Tag wurde von Gott in 24 Stunden eingeteilt. Ein Teil Aktivität und ein Teil Schlaf, also Ruhe. Und Gott hat unseren Organismus so erschaffen, dass er völlig automatisch abläuft. Allerdings können wir uns auch dazu entscheiden, die Anzeichen unseres Körpers zu ignorieren. Aber irgendwann kommt der Punkt, wenn wir uns gegen den Schlaf wehren, dass unser Körper zu mehr Maßnahmen greift, um den benötigten Schlaf zu bekommen. Und da spielen die Umstände eine untergeordnete Rolle. So habe ich es tatsächlich einmal hinbekommen, mich auf eine Box in einer Disco zu setzen und einzuschlafen. Die Umstände, also Menschen, dröhnende Technobeats waren vollkommen egal, mein Körper holte sich das, was er benötigte. Denn ohne die Zeit des Schlafes kann unser Körper nicht regenerieren, um wieder voll einsatzfähig zu sein. Und aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, lass es nicht darauf ankommen, dass dein Körper dich zwingt zu schlafen, denn diese Art Schlaf ist nur eine Notlösung, die aber nicht die Kraft hat, dich völlig zu regenerieren. Daher hier mein erster Tipp für mehr Ruhe in deinem Leben: Unterwerfe dich dem gottgegebenen Tag-Nacht-Rhythmus und gönne deinem Körper ausreichend und regelmäßig Schlaf. Der zweite Rhythmus ist der einer Woche: 6 Arbeitstage, ein Tag Sabbat. „Sechs Tage lang soll man arbeiten, aber am siebten Tag ist ein Sabbat der Ruhe, eine heilige Versammlung; da sollt ihr kein Werk tun; denn es ist der Sabbat des Herrn, in allen euren Wohnorten.“ 3. Mose 23:3 SCH2000 Ist dir an dem Vers aufgefallen, dass es ein Tag einer heiligen Versammlung ist? In den meisten Fällen geht einer Versammlung eine Einladung voraus. Daher mag ich es wie die Amplified Bible den Text übersetz: „Six days shall work be done, but the seventh day is the Sabbath of rest, a holy convocation or assembly by summons. You shall do no work on that day; it is the Sabbath of the Lord in all your dwellings.“ Leviticus 23:3 AMPC Der Sabbat ist eine Einladung Gottes, ihm zu begegnen. Und im Vergleich zu unserem Körper, der irgendwann die Notbremse zieht und dich in unmöglichen Situationen einschlafen lässt, ist dieser Extratag eine Einladung und du musst aktiv handeln. Nimmst du die Einladung an oder nicht? Falls du mir ein wenig ähnelst und eher zu den Machern gehörst, dann möchte ich dir von einem falschen Denken erzählen, dem ich jahrelang auf dem Leim gegangen bin. Ich hab nämlich gedacht, dass ich den Sabbat nicht brauche, da Gott allgegenwärtig ist und ich ihm deswegen täglich begegnen kann. Und wenn ich dem zweiten Teil der Aussage auch heute noch zustimme, so widerspreche ich dem Ersten. Denn in einem Leben als Nachfolger Jesu geht es in erster Linie um das „mit ihm sein“ und nicht um das „für ihn tun“. Denn du bist nicht errettet worden, weil Jesus ohne deine Hilfe nicht klarkommt, sondern weil er nicht ohne dich sein wollte. Er sehnt sich so sehr nach dir, dass er dir Woche für Woche ein Geschenk machen möchte. Und ich glaube, dass man den Sabbat mit einer Datenight mit seinem Partner vergleichen kann. In einer Ehe sieht man sich auch…
Mein schlechtes Gewissen und die (Un-)Ruhe
Mein schlechtes Gewissen und die (Un-)Ruhe Markus 2:27 SCH2000 „Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat wurde um des Menschen willen geschaffen, nicht der Mensch um des Sabbats willen.“ Als ich mal wieder damit anfing, mich mit dem Thema Ruhe zu befassen, ist mir bewusst geworden, dass das Thema mehrere Faktoren beinhaltet. Daher werde ich in der nächsten Zeit ausgiebiger über dieses Thema zu schreiben. Also ist das nur eine kleine Einleitung in eine Serie, in der ich hoffe, dir ein paar Denkanstöße in Bezug auf ein Leben in der Ruhe Gottes zu geben. Anfangen möchte ich mit einer Frage: Fällt es dir leicht, eine Auszeit zu nehmen und diese entspannt zu genießen? Ich hatte jahrelang arge Probleme, meine freien Tage zu genießen, denn kaum fing ich an, einfach mal nichts zu machen oder Dinge zu machen, die mir Freude bereiteten, kam spätestens am Abend das schlechte Gewissen, welches mir einredete, faul gewesen zu sein. Und so versuchte ich noch einmal „schnell“ etwas Produktives zu tun oder füllte meine To-do-Liste so sehr, dass ich im Gedenken daran schon völlig fertig war. Der größte Gegner der Ruhe war also mein schlechtes Gewissen. Und weil ich es nicht verstand, versuchte ich mir die Ruhe Gottes zu verdienen. Sprich, ich fing an die Dinge, die nicht „direkt geistlicher Natur“ waren, zu verteufel. Also wenn ich etwas las, dann musste es ein Buch sein, welches mich im Glauben weiterbrachte oder mich zu einem besseren Menschen machte. Oder wenn ich irgendwas gucken wollte, dann diktierte mir mein Gewissen, dass es eine Predigt oder zumindest ein christlicher Film sein musste. In solchen Zeiten war ein einfacher Gottesdienstbesuch als Besucher auch nicht drin und so trug ich mich für irgendwelche Dienste ein. Aber in solchen Zeiten als Superchrist ging es mir auch nicht besser, ich fühlte mich zwar nicht mehr untätig, aber mein Kopf war so voll, dass ich mir wie ein übermüdetes kleines Kind vorkam. Kommen Dir vielleicht einige der beschriebenen Szenarien bekannt vor? Erst als ich wirklich verstand, dass Gott den Sabbat als ein Geschenk für dich und mich geschaffen hatte, wurde es angenehmer und entspannter. Ich erkannte, dass Gott nichts von mir verlangte. Viel mehr hatte ich das Gefühl, als würde er mich fragen, auf was ich Lust hätte und was mir Freude bereiten würde. Und ich lernte (oder lerne immer noch) zur Ruhe zu kommen. Dabei kann so ein Tag der Ruhe aktiv von außen wirken oder manchmal sterbenslangweilig. Aber darauf kommt es nicht an, wie meine Außenwirkung an diesem Tag ist. Es geht darum, dass ich lerne, auf meine Bedürfnisse von Körper, Geist und Seele zu achten und den Tag mit Gott genieße. So kann beispielsweise ein Dienst in der Gemeinde oder das Rumwerkeln zu Hause manchmal guttun, weil es mir Freude bereitet und ich es genieße. Aber manchmal ist es auch dran, einfach aus dem Fenster zu gucken und meine Gedanken schweifen zu lassen. Als Jesaja sich im Namen Gottes über das Volk beklagte, prophezeit er, dass das Volk durch Umkehr und Ruhe gerettet werden würde. Und das im Stillsein und Vertrauen ihre Stärke liegen würde (Jesaja 30,15). Und ich denke, dass es an der Zeit ist, diesem Ratschlag zu folgen. Denn nur wenn wir von unseren falschen Vorstellungen, was wir leisten müssten, umkehren und zur wirklichen Ruhe kommen, wird sich etwas ändern. Denn dann werden wir erkennen, das unsere wahre Stärke, das Vertrauen auf Gott ist und nicht unsere Leistung. Die Welt wird sich auch weiterdrehen, wenn du deine Auszeit genießt und vielleicht wirst auch du feststellen, dass einige Probleme viel besser mit etwas Abstand gelöst werden können. Denn Gott hat Dir nicht ohne Grund den Sabbat geschenkt, er braucht ihn nicht, aber du und ich können es uns nicht leisten, die Ruhe nicht zu genießen. Gebetsimpulse Danke Gott, dass er deine Grenzen kennt und Dir deswegen den Sabbat geschenkt hat. Überlege mit Gott gemeinsam, wie du deinen Sabbat besser genießen kannst. Vielleicht ist das Wochenende nicht der richtige Zeitpunkt, da es mit Dingen voll ist, die nicht änderbar sind? Dann plane deinen Tag der Ruhe in der Woche ein. Wenn du auch pausenlos von einem schlechten Gewissen geplagt wirst, dann bitte Gott, die Lügen die zu diesem führen mit seiner
Du kannst mehr als du denkst
Gibt es Bereiche in deinem Leben, die du als Ausrede nutzt?
Und ja, ich weiß, die Frage ist nicht einfach! Und auch ich fand sie nicht schön, als Gott sie mir gestellt hat. Aber ich weiß, dass du zu mehr fähig bist, als du denkst oder glauben kannst.
Gottes Herrlichkeit und deine Schwäche
Wir leben in einer Zeit, in der Schwäche nicht gern gesehen ist und großer Aufwand betrieben wird, eben diese zu kaschieren.
Was bist du bereit zu opfern?
Herausforderungen sind überall. Egal wo man hinhört oder sieht, stehen Menschen in herausfordernden Situationen. Auch mir geht es so, …
Der Gamechanger für dein Gebetsleben
Ich glaube, keine Sache hat mich am Anfang meines Glaubenslebens mehr verwirrt als das Gebet. Um es richtig zu erlernen, las ich eine Menge Bücher. Aber all das Kopfwissen …
Gott hält deine Hand
Ich habe heute in Jeremia 31 gelesen, wo Gott seinem Volk den Neuen Bund verheißt, einen Bund, der besser als der Erste ist. Und mich hat sehr berührt, wie Gott durch Jeremia gesprochen hat …
Was glaubst du wirklich?
Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass unsere Gebete ab und zu nicht mit unseren Worten überstimmen? Bei dem Thema Versorgung hat Gott es mir mal ganz krass …
Die Macht deines Zeugnisses
Die letzte Woche während der Blogchallenge war herausfordernd für mich, denn die lieben Selbstzweifel schrien mich an und baten um Gehör. Bis zur Veröffentlichung meiner Geschichte versuchte ich sie zu ignorieren. Meine Geschichte stand nun schwarz auf weiß…
Wie ich wurde, was ich bin: Bloggerin
Liebst du Geschichten? Dann begleite mich auf eine Reise. Es ist die Geschichte eines Mädchens, die ihren Weg in dieser Welt sucht. Eine Geschichte voller Herausforderungen und Wunder – es ist meine Geschichte und sie beginnt im August 1982, als ich das Licht der Welt
erblickte.
Ermutigung aus der Vergleichsfalle
Vor einem halben Jahr bin ich in mein Blog-Abenteuer gestartet und war hoch motiviert. Für die ersten 24 Tage hatte ich einen Plan und habe ihn durchgezogen. Und dann …
Das Geschehen am Karfreitag und die Parallelen zu meinem Leben
Als ich vor ein paar Tagen die Geschehnisse der Kreuzigung gelesen habe, hat mich die Stelle nicht mehr losgelassen.
Wovon wirst du (an)getrieben?
Ich weiß noch, wie ich fast genau vor einem Jahr viel mit einer Freundin über das Thema Ziele und Gute Vorsätze gesprochen habe. Und nachdem wir ein Jahr voller Lockdowns hinter …
Gedanken aus der Perfektionsfalle
Ich weiß noch, wie ich fast genau vor einem Jahr viel mit einer Freundin über das Thema Ziele und Gute Vorsätze gesprochen habe. Und nachdem wir ein Jahr voller Lockdowns hinter …
Was ich aus meinen Zielen gelernt habe
Ich weiß noch, wie ich fast genau vor einem Jahr viel mit einer Freundin über das Thema Ziele und Gute Vorsätze gesprochen habe. Und nachdem wir ein Jahr voller Lockdowns hinter …
Entdecke Gottes Geschenk: Jesus
Heiligabend der Tag, auf den wir gewartet haben, endlich ist so weit – Weihnachten ist da! Und damit dürfen wir heute das letzte Geschenk Gottes entdecken und wie sollte es anders …
Entdecke Gottes Geschenk: Freude
Wow, morgen ist es schon so weit und mit dem Heiligabend starten wir in die Weihnachtstage. Daher fiel es mir auch schwer zu entscheiden, von welchen Geschenk Gottes ich dir heute …
Entdecke Gottes Geschenk: Neubeginn
Passend zum Jahreswechsel habe ich hier ein wunderbares Geschenk Gottes für dich. Gott schenkt dir einen Neubeginn. Und damit darf ich einen meiner Hoffnungsträger-Bibelverse …
Entdecke Gottes Geschenk: Bewahrung
Gott beschützt dich und das ist ein Geschenk, welches du vielleicht gar nicht wahrnimmst.
Ist ein nicht wahrnehmbares Geschenk überhaupt ein Geschenk? Das ist eine gute Frage …
Entdecke Gottes Geschenk: Liebe
Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren
Römer 5,8. Diese Wahrheit wirst du unter dem Schlagwort “Gott liebt …
Entdecke Gottes Geschenk: Gemeinde
Gott schenkt dir Gemeinde. Und je nachdem welche Erfahrung du gemacht hast, gefällt dir dieses Geschenk mehr oder weniger. Wenn ich ehrlich bin, dann denke ich auch von Zeit zu …
Entdecke Gottes Geschenk: Wegweisung
Geschenk Nr. 18: Wegweisung Johannes 14, 6 SCH Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Gott schenkt dir Wegweisung! Und in Zeiten, in der jeder ein Navi im Handy bei sich trägt, scheint dieses Geschenk ein wenig aus der Mode gekommen zu sein. Und ja, es ist in unserer heutigen Zeit nie einfacher gewesen, von A nach B zu gelangen. Aber gleichzeitig sind immer mehr Menschen auf der Suche nach Sinn, Berufung oder Bestimmung. Wenn es um den Weg zum nächsten Bahnhof geht, dann kann uns das Navi behilflich sein. Aber am Bahnhof des Lebens wissen wir dennoch nicht, wo hin und in welchen Zug wir steigen sollen. Wie gut, dass Gott uns auch in diesem Bereich beschenkt. Auf den ersten Blick scheint es nicht so einfach zu sein wie die Handynavigation. Denn es gibt kein Banner, welches vom Himmel fällt und das dir sagt: An der nächsten Kreuzung bitte rechts abbiegen. Aber ich glaube auch nicht, dass es so kompliziert ist, wie wir denken. Ab und zu habe ich das Gefühl, dass wir als Christen denken, dass wir in Bezug auf unseren Weg nichts falsch machen dürfen. Es geht immer um das Richtige, das richtige Tun, die richtige Entscheidung, die richtigen Zeitpunkte usw.. Und ja, es gibt all diese richtigen Dinge. Aber was wir manchmal vergessen, ist das es egal wie kurz oder lang wir Christen sind, dass wir immer Nachfolger Jesu sind und bleiben. Und ich liebe es, was Jesus in Johannes sagt: Und wenn er seine Schafe herausgelassen hat, geht er vor ihnen her; und die Schafe folgen ihm nach, denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm; denn sie kennen die Stimme der Fremden nicht. Johannes 10, 4-5. Wenn ich diese Verse lese, dann frage ich mich, ob es sein könnte, dass Jesus uns mehr zutraut als wir uns selbst zutrauen? Und auch wenn er jetzt nicht mehr in Menschengestalt vor uns herläuft, sind wir dennoch nicht alleine. Jesus hat uns den Heiligen Geist gegeben, der uns lehren und an alles erinnern wird (Johannes 14,26). Wie findest du nun deinen Weg? Ganz einfach, bleib nahe bei Jesus und folge ihm nach. Den er kennt nicht nur den Weg, ER ist der Weg (Johannes 14,6). Auch für dich!
Entdecke Gottes Geschenk: Hilfe
Gott schenkt dir Hilfe und ich bin davon überzeugt, dass er dir nicht nur in der Not helfend zur Seite steht.
